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… das Blog über die DTM 2016

Januar 2, 2017
von Erich Hirsch
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Ex-Audi-Pilot Molina flirtet mit der Formel E, DTM-Champ Wittmann dagegen lässt es kalt

Miguel Molina,Audi (c)Erich Hirsch

Miguel Molina zeigt starkes Interesse, in der Formel E anzuheuern. Der 27-jährige Spanier fuhr in der abgelaufenen Saison als Audi-Werkspilot in der DTM, die er mit Platz 13 abschloss. Da die drei Premium-Hersteller (Audi, BMW und Mercedes) aus Kostengründen abspecken, schicken sie für 2017 nur mehr je sechs Piloten an den Start. Molina ist einer der Leidtragenden, der keinen neuen Vertrag bei den Ingolstädtern mehr erhält. Er muss sich nach Alternativen umsehen.

„Es gibt einige verschiedene Möglichkeiten“, sagt Molina ebenfalls gegenüber ‚Motorsport.com‘. „Wir müssen analysieren, welche Rennserie und welche Autos am besten zu meinem Fahrstil passen. Es ist noch zu früh, eine Entscheidung zu fällen. Die Formel E könnte eine Option sein“, ergänzt der Ex-DTM-Pilot.

Molina gewann in seiner siebenjährigen DTM-Ära „nur“ drei Rennen, zwei davon in der abgelaufenen Saison. Im ABT-Team fühlte sich Molina zwar wohl, konnte sein Talent aber nie richtig unter Beweis stellen. Der Spanier hat daher die Formel E auf dem Radar. Allerdings befindet sich die Elektrorennserie bereits mitten im ersten Drittel der Meisterschaft und mögliche Fahrerwechsel sind aktuell nicht geplant. Das weiß auch Molina. „Die Meisterschaft ist bereits voll im Gange. Es wird schwierig, noch in dieser Saison den Einstieg zu schaffen, ausgeschlossen ist es aber nicht“, macht sich Molina Mut.

Sein Optimismus beruht auf der Tatsache, dass er schon vor Saisonbeginn mit gewissen Formel-E-Teams im Gespräch war. „Ich hatte Optionen, dort schon diese Saison zu fahren. Ich hatte aber einen Vertrag bei Audi und konnte einen solch radikalen Wechsel nicht machen. Es bleibt eine Option, aber nicht für dieses Jahr“, so Molina.

Sollte es mit der Formel E nicht klappen, hofft der Ex-Audi-Pilot, woanders unterzukommen. „Wir wägen gerade ab, wo ich letztendlich fahre und wettbewerbsfähig bin. Das wird noch etwas Zeit brauchen. Wir sind mit mehreren Rennserien in Verhandlungen, und ich hoffe, dass es bald eine endgültige Entscheidung gibt“, sagt Molina.
Marco Wittmann: „Formel E könnte in 10 Jahren Königsklasse sein“

Marco Wittmann,BMW (c)BMW

Während der Ex-Audi-Pilot Molina auf eine Zukunft in der Formel E hofft, kann sich sein ehemaliger DTM-Fahrerkollege Marco Wittmann mit der Elektrorennserie noch nicht anfreunden. „Wenn ich ehrlich bin, bin ich momentan kein großer Fan der Formel E“, gibt der aktuelle DTM-Champion auf ‚Motorsport.com‘ offen zu. „Ich mag die Formel-E-Autos ohne Sound nicht so richtig. Und auch der Topspeed ist nicht gerade berauschend“, ergänzt der 27-jährige Franke.

Allerdings hat Wittmann noch nie ins Lenkrad eines Formel-E-Boliden gegriffen. „Ich habe es noch nie ausprobiert. Vielleicht sollte ich es einmal versuchen und ein Gefühl dafür bekommen, bevor ich mir meine Meinung bilde. Aber momentan bin ich nicht sonderlich daran interessiert“, sagt der Bayer.

Dabei hätte Wittmann mit seinem aktuellen Arbeitgeber BMW einen großen Fürsprecher in der Formel E. Der Münchner Automobilhersteller engagiert sich seit dieser Saison vermehrt als Technologiepartner beim US-Rennstall Andretti und strebt ab Saison fünf (2018/19) einen Werkseinsatz mit eigenem BMW-Antrieb an. Immerhin gibt es auch positive Zeichen des zweifachen DTM-Champions in Richtung Formel E: „Die Show drum herum und die Austragungsstädte der Rennen sind wirklich großartig. Es ist etwas Besonderes, in diesen Großstädten Rennen zu fahren. Das gefällt mir schon sehr“, lobt Wittmann.

Die DTM ist aktuell und auch weiterhin die Heimat des BMW-Piloten. Dort fühlt sich der junge Bayer pudelwohl. Schließlich schaffte es Wittmann als einziger BMW-Pilot seit dem Wiedereinstieg des bayerischen Automobilherstellers in die DTM 2012, zweimal den Titel nach München zu holen. „Ja, ich bin sehr glücklich in der DTM, ich fühle mich dort sehr wohl“, sagt er.

Dennoch weiß auch der Franke, dass das kein Dauerzustand sein muss. „Natürlich müssen wir schauen, was die Zukunft bringt. Die Formel E könnte in zehn Jahren die Königsklasse sein. Als Fahrer muss man einfach schauen, in welche Richtung sich der Motorsport bewegt – und man sich selbst. Nur so kann man wirklich eine Entscheidung treffen, wohin die Reise führen soll“, fügt Wittmann hinzu. Vielleicht führt ihn die Reise ja letztlich doch in die Formel E.

Dezember 24, 2016
von Erich Hirsch
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DTM: Schöne Weihnachten, Racing Home for Christmas

Weihnachtsgruesse_2016 (c)EHirsch,ITR

Die DTM macht Pause, geht in ihren wohlverdienten Weihnachtsurlaub. Ich werde ebenfalls einen Boxenstopp einlegen, mir ein  paar freie Tage gönnen, Kraft sammeln und dann mit voller Wucht in 2017 über die DTM bloggen.

Ich wünsche euch und Euren Familien frohe und friedliche Weihnachten und besinnliche Weihnachtsfeiertage sowie einen guten Start in ein glückliches, erfolgreiches und vor allem gesundes Neues Jahr.

Bei den Lesern möchte ich mich für Ihre Treue bedanken und freue mich auf eine weitere gemeinsame DTM-Saison 2017.

Dezember 23, 2016
von Erich Hirsch
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Mercedes: TV-Premiere von „No Regrets – The 2016 Mercedes-AMG DTM Story“ am 25.12. auf „n-tv“

Mercedes-AMG DTM Team, Stuttgart, Filmpremiere ; Mercedes-AMG DTM Team, Stuttgart, Film premiere;(c)Mercedes

Die DTM-Saison 2016 bot jede Menge Spannung und spektakuläre Rennaction. Sie zeichnete sich aber auch durch viele emotionale und zwischenmenschliche Momente aus. Genau diese stehen im Mittelpunkt der Dokumentation „No Regrets – The 2016 Mercedes-AMG DTM Story“, die am Sonntag, 25. Dezember 2016 um 08:10 Uhr auf dem Nachrichtensender „n-tv“ ihre TV-Premiere feiert.

In der vergangenen Saison wurde das Mercedes-AMG DTM Team erstmals in der Geschichte der Rennserie über ein gesamtes Jahr lang von einem Kamerateam begleitet. Dabei fingen die Filmemacher die emotionalen Höhen und Tiefen des zurückliegenden DTM-Jahres ein und ermöglichen so einen bislang noch nicht da gewesenen Blick hinter die Kulissen des Mercedes-AMG DTM Teams.

„Der Film ist unglaublich“, sagt Mercedes-AMG DTM-Fahrer Robert Wickens. „Er fängt die Emotionen der DTM und unserer Saison sehr gut ein. Er zeigt, was wir durchgemacht haben und wie wir zurückgeschlagen haben. Es ist eine schöne Geschichte und ich hätte niemals im Leben gedacht, dass ich einmal Teil eines solchen Films sein würde.“

Der Fokus des Films liegt aber nicht auf dem Renngeschehen, sondern auf den Menschen, die den Sport leben und prägen. Hausbesuche bei den Fahrern, Interviews mit Verwandten und Freunden – das alles und noch viel mehr bietet die 90-minütige Dokumentation, deren Weltpremiere am 08. Dezember im UFA-Palast in Stuttgart im Beisein der Fahrer und prominenter Gäste stattfand.

„Es gab viele Höhepunkte, aber für mich war es die Art und Weise, wie wir der Welt zeigen konnten, was für Freundschaften wir innerhalb des Teams haben“, erklärt Wickens. „Es wissen sicherlich nur wenige Menschen darüber Bescheid, wie eng die Fahrer bei uns zusammenarbeiten. Das habe ich zuvor noch nie in dieser Form erlebt.“

Dezember 20, 2016
von Erich Hirsch
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Norisring: Beste Plätze sichern für den Norisring 2017

DTM 2016 am Norisring (c)DTM/ITR

Faszination pur: Mit seinen 2,3 Kilometern ist der Norisring die kürzeste Strecke im DTM-Kalender und begeistert Fahrer sowie Zuschauer jedes Jahr gleichermaßen. „Beim 75. Int. ADAC Norisring Speedweekend vom 30. Juni bis 02. Juli 2017 kommen eingefleischte Motorsportfans ebenso auf ihre Kosten wie Familien“, versichert Wolfgang Schlosser, Vorsitzender des Motorsport Clubs Nürnberg (MCN) und ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Außerdem machen sich die Tickets gut unter dem Weihnachtsbaum.“

Wer also noch auf der Suche nach einem Geschenk mit Adrenalin pur ist, sollte gleich seine Plätze sichern. Alle Informationen zum temporären Nürnberger Stadtkurs unter www.norisring.de. Dort findet man auch die freigeschaltete Online-Ticketbestellung, wobei Last-Minute-Eintrittskarten für Weihnachten am besten persönlich in der Geschäftsstelle (Beuthener Straße 41) abgeholt werden. Vor den Feiertagen ist diese noch bis einschließlich 22. Dezember 2016 geöffnet. Tickets gibt es bereits ab 20 Euro.

Einzigartige Atmosphäre am Dutzendteich

Traditionell wird wieder ein buntes Rahmenprogramm für zahlreiche Highlights sorgen: Besucher haben Gelegenheit im Fahrerlager einen Blick in den Arbeitsalltag der Crews zu werfen und sich hierbei auch eine Autogrammkarte des eigenen Lieblings-Rennfahrers zu sichern. In der Saison 2017 wird MCN-Mitglied Marco Wittmann mit BMW erneut als Titelverteidiger starten. Dann haben Fans Ende Juni die Möglichkeit hautnah beim Jubiläums-Rennwochenende in der fränkischen Heimat des 27-jährigen Fürthers dabei zu sein.

Norisring (c)MCN

Weitere Informationen zum Norisring sind im Internet unter www.norisring.de erhältlich. Besucher können ihre Eintrittskarten neben der Option Mobile-Tickets, auch als print@home-Variante und wie gewohnt über die Tickethotline unter +49 (0)911 597051, persönlich sowie online (mit Ticketversand per Post) bestellen.

Alle Neuigkeiten rund um den Norisring sowie aktuelle Informationen zur DTM findet man auch auf Facebook und Twitter: www.facebook.com/norisring und twitter.com/norisring

Dezember 16, 2016
von Erich Hirsch
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Audi: Dieter Gass übernimmt das Ruder bei Audi Motorsport

Dieter Gass im Gespräch mit Jürgen Pippig, Audi (c)Erich Hirsch

Planmäßiger Stabwechsel bei Audi Sport: Zum 1. Januar 2017 übergibt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich (66) nach 23 Jahren das Amt an seinen Nachfolger Dieter Gass (53). Ullrich selbst bleibt Audi bis Ende 2017 in beratender Funktion erhalten.

Motorsportchef Ullrich hatte Gass Anfang 2012 mit dem Ziel zu Audi zurückgeholt, den diplomierten Ingenieur für elektromechanische Konstruktion als seinen Nachfolger aufzubauen. Nach fünf gemeinsamen Jahren an der Spitze von Audi Sport ist es nun so weit: Dieter Gass wird neuer Motorsportchef der AUDI AG und leitet damit alle werksseitigen Engagements von Audi. Aktuell die FIA Formel E und die DTM.

„Dieter Gass wird Audi Sport durch die bevorstehende Phase der Transformation führen und die Erfolgsstory von Audi im Motorsport fortschreiben“, sagt Dr. Wolfgang Ullrich. „Er kennt Audi Sport wie kaum ein anderer. Von November 1994 bis März 2001 hat er als Techniker dort gearbeitet – erst bei den Supertourenwagen, später bei den Sportprototypen. Anschließend war er elf Jahre in leitenden Funktionen in der Formel 1 tätig. Dabei hat er viel Know-how gesammelt, von dem Audi Sport seit seiner Rückkehr 2012 profitiert. Nach einem Jahr als Leiter Renneinsatz und vier Jahren als Leiter DTM macht er nun den sorgfältig geplanten nächsten Schritt. Dabei werde ich ihm beratend zur Seite stehen, mich aber aus dem operativen Geschäft zurückziehen. Ich weiß das Motorsport-Engagement von Audi bei Dieter Gass in guten Händen.“

„Die Fußspuren, die Dr. Wolfgang Ullrich hinterlässt, sind sehr groß“, sagt Dieter Gass. „Er stand 23 Jahre an der Spitze von Audi Sport und hat für das Unternehmen in dieser langen Zeit Außergewöhnliches geleistet. Neben dem weltweiten Aufbau von Partnerteams und unzähligen Meisterschaften bei den Supertourenwagen ragen die 13 Siege bei den 24 Stunden von Le Mans und zahlreiche DTM-Titel als bleibende Meilensteine heraus. Ich möchte aber auch den Aufbau des Kundensports bei Audi sowie den Umzug von Audi Sport in das moderne und zeitgemäße Kompetenz-Center Motorsport in Neuburg nicht vergessen. Solche Karrieren gibt es im Motorsport nur ganz selten.“

Motorsports / DTM 4. race Norisring, Dr.Wolfgang Ullrich ©Audi

„Ich habe die 23 Jahre an der Spitze von Audi Sport sehr genossen“, sagt Dr. Wolfgang Ullrich. „Wir haben große Erfolge gefeiert, und ich durfte mit vielen tollen Menschen zusammenarbeiten, bei denen ich mich herzlich bedanken möchte. Dasselbe gilt für unsere Teams und Partner. Der Vorstand hat auch in schwierigen Phasen an uns geglaubt, und ich denke, wir haben dieses Vertrauen immer wieder mit tollen Siegen und Meistertiteln gerechtfertigt.“

Dezember 16, 2016
von Erich Hirsch
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Terminkalender der DTM-Saison 2017 offiziell bestätigt

Racing DTM in Hockenheim (c)Hirsch

Der Terminkalender für die DTM-Saison 2017 ist heute offiziell bestätigt worden. Zwischen dem 5. Mai 2017 und dem 15. Oktober 2017 werden die Protagonisten in 18 Rennen an neun Wochenenden im Kampf um Siege und Titel alles in die Waagschale werfen. Titelverteidiger Marco Wittmann und seine Kontrahenten von Audi, BMW und Mercedes-AMG werden im kommenden Jahr auf den unterschiedlichsten Strecken starten und dabei die ganze Bandbreite ihres fahrerischen Könnens abrufen müssen.

Es sind keine neuen Strecken hinzugekommen bzw. weggefallen, es wird auf den gleichen Circuits gefahren wie in der abgelaufenen Saison. Terminanpassungen gibt es beim Red-Bull-Ring in Spielberg, der diesmal die vorletzte Station des DTM-Kalenders bildet (22.9. – 24.9.2017). Dagegen wurde das Ungarn-Gastspiel auf dem Hungaroring in den Sommer vorgezogen (16.6. – 18.6.2017), in der abgelaufenen Saison gastierte der DTM-Zirkus noch im Herbst in der ungarischen Hauptstadt. Getauscht wurden auch die beiden anderen Auslandsrennen in Moskau und in Zandvoort. Die russische Hauptstadt erwartet den DTM-Tross bereits im Juli (21.7. – 23.7.), der Dünenkurs in Zandvoort beheimatet Wittmann & Co. im August (18.8 – 20.8.). Saisonhöhepunkt ist traditionsgemäß der Norisring, der Ende Juni (30.6. – 2.7) Schauplatz des vierten DTM-Wochenendes ist.

So wird die DTM neben dem traditionellen Auftakt- und Finalort, dem Hockenheimring , am Lausitzring, dem Hungaroring in Ungarn, dem Norisring, dem Moscow Raceway in Russland, dem Circuit Park Zandvoort in den Niederlanden, dem Nürburgring und im österreichischen Spielberg Station machen. Tickets für die DTM-Wochenenden des Jahres 2017 sind ab sofort unter www.dtm.com/tickets erhältlich.

Ein kleiner Tip am Rande: Wer noch dringend ein passendes Weihnachtsgeschenk für seine Liebsten oder für sich selbst sucht, kann die DTM-Eintrittskarten noch rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum legen.

Der Startschuss für die DTM-Saison 2017 fällt auf dem Hockenheimring. Vom 5. bis 7. Mai tragen die Piloten auf der Traditionsstrecke die beiden ersten Rennen der neuen Saison aus. Harte Duelle sind rund um das Motodrom, besonders beim Auftakt, an der Tagesordnung – gleiches gilt auch für die Rennen der Rallycross Weltmeisterschaft, die zum dritten Mal in Folge das Rahmenprogramm bereichern wird.

Für die Piloten und Fans geht es anschließend weiter zum Lausitzring, wo vom 19. bis zum 21. Mai die zweite Auflage des Motorsportfestivals über die Bühne geht, in Kooperation mit dem ADAC GT Masters. Danach steht die erste Auslandsreise ins Haus. Auf dem Hungaroring vor den Toren Budapests werden vom 16. bis 18. Juni die Saisonrennen fünf und sechs ausgetragen.

Zwei Wochen später müssen in Nürnberg alle Umbauten beendet sein. Auf dem temporären Stadtkurs, dem Norisring, steht zwischen dem 30. Juni und 2. Juli der Höhepunkt der Saison an. Noch vor der Sommerpause steht die weiteste Reise des Jahres an: vom 21. bis zum 23. Juli findet auf dem Moscow Raceway in Russland das fünfte Rennwochenende statt.

Vom 18. bis 20. August geht es auf dem Dünenkurs an der holländischen Küste weiter: Zandvoort wird auch 2017 den Fahrern alles abverlangen und für spannende Rennen sorgen. Das letzte Saisondrittel wird daraufhin, wie im Jahr 2016, auf dem Nürburgring eingeläutet. In der Eifel finden vom 8. bis 10. September die Saisonrennen 13 und 14 statt.

Für die vorletzte Station im Kalender reist der DTM-Tross nach Spielberg, wo die Meisterschaft vom 22. bis 24. September endgültig auf die Zielgerade einbiegt. Das große Finale geht traditionsgemäß in Hockenheim, vom 13. bis 15 Oktober 2017 über die Bühne.

Eintrittskarten für ein komplettes DTM-Wochenende sind im Vorverkauf bereits ab 25 Euro zu haben. Besonders preiswert kommen Familien in den Genuss des besonderen Motorsport-Erlebnisses: Zwei Erwachsene und zwei Jugendliche (bis einschließlich 14 Jahren) können das Family II-Wochenend-Ticket im Vorverkauf für ab 60 Euro erhalten.

Alle neun DTM-Termine 2017 im Überblick:

  • 5. bis 7. Mai 2017 Hockenheimring
  • 19. bis 21. Mai 2017 Lausitzring
  • 16. bis 18. Juni 2017 Hungaroring (Ungarn)
  • 30. Juni bis 2. Juli 2017 Norisring
  • 21. bis 23. Juli 2017 Moscow Raceway (Russland)
  • 18. bis 20. August 2017 Circuit Park Zandvoort (Niederlande)
  • 8. bis 10. September 2017 Nürburgring
  • 22. bis 24. September 2017 Red Bull Ring Spielberg (Österreich)
  • 13. bis 15. Oktober 2017 Hockenheimring

 

Dezember 12, 2016
von Erich Hirsch
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BMW Team MTEK gewinnt Hankooks DTM Best Pit Stop Award 2016

MTEK BMW Team (c)Hankook

Das BMW-Team MTEK ist Boxenstopp-Meister der DTM-Saison 2016. Die Crew von MTEK lieferte mit Bruno Spengler am Steuer in der Endabrechnung des von Reifenhersteller Hankook ausgerichteten Best Pit Stop Wettbewerbs während der abgelaufenen Saison schnellsten Reifenwechsel. Der exklusive DTM-Partner vergibt den begehrten Preis seit seinem Einstieg  im Jahr 2011 bereits zum sechsten Mal und belohnt damit die wichtige Arbeit der Männer in der Boxengasse. Manfred Sandbichler, Hankooks Motorsport Direktor Europa, überreichte dem siegreichen Team am 08. Dezember 2016 am Team-Sitz in Garching bei München die Hankook Trophäe. In der neuen Saison ist das MTEK-Team nicht mehr in der DTM vertreten, konzentriert sich stattdessen auf den Einstieg in die Langstreckenweltmeisterschaft (WEC) im Jahr 2018.

Mit dem schnellsten Boxenstopp beim DTM-Finale in Hockenheim kam das BMW Team MTEK auf 110 Punkte und machte damit den Gesamtsieg beim Best Pit Stop Award 2016 perfekt. In den neun gewerteten Sonntags-Rennen, bei denen ein Pflicht-Boxenstopp vorgeschrieben war, lagen die erfolgreichen BMW-Mechaniker dreimal mit den tagesschnellsten Reifenwechseln ganz vorn und feierten damit die meisten Einzel-Erfolge aller Teams. Mit einem Rückstand von 23 Zählern wurde das Mercedes-AMG Team HWA um Paul Di Resta Zweiter, den dritten Rang belegte das Audi Sport Team Abt Sportsline mit Miguel Molina.

Mit dem Erfolg des BMW-Team MTEK ging der Best Pit Stop Award von Hankook nun zum zweiten Mal an ein Team des Münchener Automobil-Herstellers. Auch Pilot Bruno Spengler wird den Preis nach 2013, damals noch beim BMW Team Schnitzer, erneut in den Händen halten. „Der Reifenwechsel ist unglaublich wichtig. Verliert man dort zwei oder drei Zehntel, kann man das auf der Strecke bei der unglaublichen Leistungsdichte in der DTM nur schwer wieder aufholen. Ich kann beim Rein- und Rausfahren in die Boxengasse ein bisschen Zeit gut machen, aber das ist nur minimal. Die Jungs machen einen fantastischen Job und haben diesen tollen Award verdient, mein Anteil daran liegt maximal bei zehn Prozent“, erklärt der DTM-Champion von 2012. So sieht es auch der Hankook Motorsport Direktor Europa Manfred Sandbichler: „Die Fans schauen meistens auf die Fahrer und können nicht immer ermessen, wie wichtig auch die Arbeit hinter den Kulissen ist. Wenn ein Boxenstopp einmal nicht klappt, werden schnell die Mechaniker dafür verantwortlich gemacht. Läuft alles rund, wird das gern als selbstverständlich verstanden. Wir wollen mit unserem Best Pit Stop Award die tolle Leistung der Boxen-Crews würdigen, ohne die kein Pilot in der DTM und im Rennsport überhaupt Erfolg haben kann.“

Aus diesem Grund vergibt Premium-Hersteller Hankook seit seiner DTM-Premiere 2011 den bei allen Teams beliebten und begehrten Award. Die Punkte dieses Wettbewerbs werden anlog zum DTM-Reglement pro Fahrzeug vergeben und nicht innerhalb der Teams addiert. Nach jedem Rennen erhält die jeweils schnellste Crew 25 Punkte für das betreute Auto (2.-10. Platz jeweils 18, 15, 12, 10, 8, 6,4, 2, 1 Zähler) und wird am darauffolgenden DTM-Wochenende mit drei Kisten Bier belohnt. Grundlage der Auswertung ist die offizielle vom DMSB ermittelte Zeitnahme von der Einfahrt in die Boxengasse bis zu deren Verlassen. Am Ende des Jahres wird der Sieger vom exklusiven DTM-Reifenpartner Hankook mit einer Kristalltrophäe ausgezeichnet, die eine stilisierte Boxenstoppszene zeigt und als Wanderpokal zu Beginn der neuen Saison wieder abgegeben werden muss. Zusätzlich richtet Hankook für die schnellste Crew ein exklusives Barbecue am Team-Sitz aus.

Bisherige Gesamtsieger des Hankook DTM Best Pit Stop Award:

  • 2011: Audi Sport Team Phoenix
  • 2012: Audi Sport Team Abt
  • 2013: BMW Team Schnitzer
  • 2014: Mercedes-AMG Team HWA
  • 2015: Audi Sport Team Abt
  • 2016: BMW Team MTEK

Dezember 12, 2016
von Erich Hirsch
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Audi: Zwei Neuzugänge mit Rene Rast und Loic Duval

Loic Duval und Rene Rast,Audi DTM-Piloten 2017 (c)Audi

Audi startet mit einem veränderten Fahrerkader in die Mission DTM-Titel 2017.  Die Ingolstädter bringen frischen Wind in die DTM: Mit dem Franzosen Loic Duval und dem Deutschen René Rast starten in der kommenden Saison zwei neue Piloten mit dem Audi RS 5 DTM. Beide waren für Audi bisher in anderen Rennserien erfolgreich im Einsatz und zuletzt in der WEC aktiv. Als Fahrer für die DTM 2017 bestätigt sind Mattias Ekström (Schweden), Jamie Green (Großbritannien), Nico Müller (Schweiz) und Mike Rockenfeller (Deutschland).

„Wir freuen uns, dass unsere Fahrermannschaft für die neue DTM-Saison komplett ist“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Mit Mattias und Mike haben wir zwei DTM-Champions an Bord, die für mich im nächsten Jahr zu den Favoriten zählen, und das nicht zuletzt wegen der neuen Regeln und Reifen. Jamie ist fraglos einer der stärksten Piloten in der DTM. Nico hat uns in der vergangenen Saison mit konstant guten Leistungen und seinem ersten DTM-Sieg überzeugt. René hat nicht nur mit seinem starken Auftritt beim Finale in Hockenheim gezeigt, dass er auch in der DTM ganz vorne mitfahren wird. Und mit Loïc haben wir einen unserer besten Fahrer aus dem Le-Mans-Programm in die DTM-Mannschaft integriert. Ich bin davon überzeugt, dass wir für die Saison 2017 fahrerisch top aufgestellt sind und sechs starke Typen im Team haben.“

Abschied: Miguel Molina, Edoardo Mortara, Timo Scheider und Adrien Tambay

Nicht mehr für Audi in der DTM starten im nächsten Jahr Miguel Molina, Edoardo Mortara, Timo Scheider und Adrien Tambay. „Ich danke Miguel, Edo, Timo und Adrien für die gemeinsamen Jahre in der DTM und wünsche ihnen für die Zukunft alles Gute“, sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. „Wir haben immer gut zusammengearbeitet und gemeinsam schöne Erfolge gefeiert. Entsprechend schwer ist uns bei jedem der vier der Abschied gefallen. Die bevorstehende Winterpause werden wir nun nutzen, uns mit dem veränderten DTM-Fahrerkader auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten.“ Mortara wechselt bekanntlich zu DTM-Konkurrent Mercedes.

DTM-Neuzugang Duval fuhr von 2012 bis 2016 für Audi in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC und gewann 2013 mit dem Audi R18 e-tron quattro die 24 Stunden von Le Mans und den WM-Titel. Auch beim letzten WEC-Einsatz von Audi in Bahrain stand Duval auf dem Siegerpodest ganz oben. Der 34 Jahre alte Franzose mit Wohnsitz in Genf bringt zudem Erfahrung aus der Formel E und der japanischen Super-GT-Meisterschaft mit in die DTM. Erste Testfahrten mit dem Audi RS 5 DTM absolvierte Duval Anfang Dezember beim Young Driver Test im spanischen Jerez. Dabei lernte er das DTM-Auto auf trockener und nasser Strecke wie auch bei Mischbedingungen kennen.

Der 30-jährige René Rast ist bereits seit der Saison 2011 für Audi aktiv. Am Steuer des GT3-Sportwagens Audi R8 LMS zählt er seitdem zu den besten und erfolgreichsten GT-Piloten der Welt. Auch im Audi R18 e-tron quattro hinterließ Rast einen starken Eindruck. Den bestätigte der in Bregenz (Österreich) lebende Mindener in der vergangenen Saison auch bei insgesamt drei Einsätzen in der DTM. Bei seinem zweiten DTM-Rennen holte Rast im Oktober in Hockenheim seine ersten Punkte und empfahl sich damit endgültig für die DTM-Mannschaft.

Bekanntlich tritt Audi mit drei Teams (Abt, Phoenix und Rosberg) mit je zwei Piloten die neue Saison an, welcher Pilot bei welchen Team fährt, wurde nicht verkündet. Es ist davon auszugehen, dass Ekström und Müller für Abt, Rockenfeller und Rast für Phoenix und Green und Duval für Rosberg ins Cockpit steigen.

Dezember 11, 2016
von Erich Hirsch
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BMW:Stimmungsvoller Saisonabschluß bei BMW, Fahrer-und Team-Lineup bekannt

BMW-Team_RBM(c)BMW

Mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm hat BMW am Freitag seinen alljährlichen Saisonabschluss gefeiert. In der neuen Heimat der BMW Group Classic in der Moosacher Straße in München kamen einige der wichtigsten Protagonisten des Jahres zusammen, um einen stimmungsvollen Abend im Kreis der BMW-Motorsport-Familie zu verbringen – und jene Fahrer und Teams auszuzeichnen, die 2016 Geschichten und Geschichte geschrieben hatten.

So gehörte auch Marco Wittmann zu den Preisträgern, der mit seinem zweiten Titelgewinn in der DTM für eines der vielen sportlichen Highlights aus Sicht von BMW Motorsport in der Saison 2016 gesorgt hatte. Nachdem er den „Victory of the Year“ Award aus den Händen von BMW Markenbotschafter und Werksfahrer Alessandro Zanardi erhalten hatte, wurde er selbst zum Glücksbringer – und zeichnete die erfolgreichsten BMW Privatfahrer des Jahres aus.

Anschließend hat BMW am Abend die genauen Details seines Fahreraufgebots 2017 präsentiert und die einzelnen Programme in den unterschiedlichsten Disziplinen des Rennsports genauer vorgestellt.

BMW-Team_RBM(c)BMW

In der DTM-Saison 2017 wird BMW nur mehr mit zwei Teams und sechs Fahrern vertreten sein. Zum Einsatz kommt der neue BMW M4 DTM, der aktuell im Rahmen eines umfangreichen Test- und Entwicklungsprogramms auf die 18 Rennen vorbereitet wird. Am Steuer werden sechs altbekannte DTM-erfahrene BMW-Werksfahrer sitzen. Als DTM-Titelverteidiger führt Marco Wittmann das Aufgebot an. Neben ihm werden Tom Blomqvist, Augusto Farfus, Timo Glock, Maxime Martin und Bruno Spengler um Punkte und Siege kämpfen. Insgesamt bringen es die sechs BMW Piloten auf 399 DTM-Starts, 32 Siege und 34 Polepositions. In Spengler (2012) und Wittmann (2014 und 2016) hat BMW zwei DTM-Champions in seinen Reihen. Die drei BMW M4 DTM von Wittmann, Glock und Farfus werden vom BMW Team RMG um Teamchef Stefan Reinhold eingesetzt. Für das BMW Team RBM um Bart Mampaey fahren 2017 Blomqvist, Martin und Spengler.

BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt sagt: „Unser Fahreraufgebot gehört auch 2017 wieder zum Allerfeinsten, was die DTM zu bieten hat. Natürlich wird Marco Wittmann als Champion der von allen Gejagte sein. Aber auch unsere weiteren fünf Piloten haben allesamt schon Siege errungen und ihre Klasse in der DTM unter Beweis gestellt. Diese Konstanz im Cockpit wird uns guttun. Denn Erfahrung ist in der DTM einfach extrem wichtig.“

Dezember 6, 2016
von Erich Hirsch
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BMW reduziert Werksaufgebot auf zwei Teams, Schnitzer- und MTEK-Team nehmen Abschied

Schnitzer_BMW(c)BMW

BMW hat heute offiziell seine beiden Teams bekanntgegeben, mit denen die Mission Titelverteidigung in der DTM 2017 in Angriff genommen wird. Nur noch die Teams RBM und RMG gehen für BMW an den Start, beide Teams unterhalten je drei Autos. Überraschend ist das Aus von Schnitzer, das Team um Charly Lamm setzt seinen Fokus für BMW künftig im GT-Sport. Auch das MTEK-Team aus Garching bei München nimmt Abschied aus der DTM, konzentriert sich auf neue Aufgaben für den Münchner Automobilhersteller in der WEC.

Welche sechs Piloten die DTM in Angriff nehmen, darüber ist noch noch keine Entscheidung gefallen. Diese werden am 9. Dezember beim BMW Motorsport-Saisonabschluss in München bekanntgegeben.

In der DTM kämpfen weiterhin das BMW Team RMG und das BMW Team RBM um Punkte und Siege. Beide Teams sind seit dem Comeback der Marke 2012 in dieser Serie vertreten – und das mit großem Erfolg. Die RMG-Mannschaft von Teamchef Stefan Reinhold konnte 2014 den Teamtitel erringen und mit Marco Wittmann zwei Mal – 2014 und 2016 – den Fahrertitel feiern.

Das BMW Team RBM war in der vergangenen Saison als Gesamt-Dritter direkt hinter RMG das zweiterfolgreichste BMW Team in der DTM. 2013 hatte Bart Mampaey mit seiner Crew um den Titel gekämpft und in der Teamwertung Rang zwei belegt. Sowohl RMG als auch RBM sollen in der DTM-Saison 2017 je drei BMW M4 DTM einsetzen.

„Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser Teamaufstellung bestens für unsere neuen Aufgaben vorbereitet sind“, sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt zu den Neuerungen. „Für uns stand immer fest, dass wir mit all unseren Teams weiter erfolgreich zusammenarbeiten möchten. Wegen der Änderungen in der DTM mussten wir unsere Strukturen anpassen, gleichzeitig ergaben sich im Rahmen unseres neu geordneten Motorsport-Programms neue Arbeitsfelder und Einsatzgebiete. Darauf ist die neue Struktur nun perfekt zugeschnitten.“

Abschied Schnitzer und MTEK:

Die beiden Schnitzer-DTM-Piloten von 2016 Antonio Felix da Costa und Martin Tomczyk haben bekanntlich vor Saisonende ihren Abschied aus der DTM  verkündet, nunmehr sagt auch das Freilassinger Erfolgsteam „Bye,Bye“.

Das Schnitzer-Team kehrt 2017 in den GT-Sport zurück. Dennoch fällt der Abschied aus der DTM für Teamchef Lamm nicht leicht. „Jeder weiß, dass das BMW-Team Schnitzer eine sehr enge Verbindung zum GT-Sport hat – und eine große Leidenschaft für die Langstrecke“, meint Lamm. „Gleichzeitig schwingt natürlich auch Wehmut mit, sich aus der DTM zu verabschieden. Es war in dieser wettbewerbsintensiven Serie eine sehr intensive Zeit mit zahlreichen Herausforderungen, aber ebenso vielen schönen Momenten. Das Highlight war zweifellos der Titelgewinn 2012 gleich in unserem Comeback-Jahr.“

Auf die neuen Herausforderungen angesprochenen, meint Lamm. „Doch jetzt beginnt ein neues Kapitel in unserer langen BMW Historie. Entsprechend motiviert werden wir unsere Aufgaben für das kommende Jahr angehen. Wir freuen uns sehr auf die Rennen mit dem BMW M6 GT3.“

Marquardt sagte zum Schnitzer-Abschied: „Das BMW Team Schnitzer hat in der DTM Geschichte geschrieben, als es sich nach 20 Jahren Pause in dieser Serie gleich mit dem Titel zurückmelden konnte. Das hätte niemand erwartet. Zugleich ist das Team in seiner Historie immer auch eng mit dem GT-Sport verbunden gewesen und hat dort großartige Ergebnisse erreicht. Deshalb wird es sicher spannend für die GT-Fans, wenn wir diese Kombination 2017 unter anderem im Rahmen des 24h-Rennens auf dem Nürburgring wieder aufleben lassen.“

Die Crew rund um Lamm absolvierte von 2012 bis 2016 insgesamt 66 DTM-Rennen und feierte den größten Erfolg bei ihrem zweiten Auftritt in dieser Serie gleich im ersten Jahr. Damals gewann Bruno Spengler im BMW M3 DTM den Fahrertitel, der Teamtitel ging ebenfalls nach Oberbayern. Nun will das Schnitzer-Team seine lange Erfolgsgeschichte mit BMW im GT-Rennsport fortschreiben. Unter anderem stehen für das Team fünf Siege beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zu Buche. Zuletzt triumphierten Lamm und seine Mannschaft dort 2010 mit dem BMW M3 GT.

Für das BMW-Team MTEK soll 2017 die intensive Vorbereitung auf den Start von BMW in der FIA World Endurance Championship (WEC) im folgenden Jahr beginnen. Das Team von Ernest Knoors fuhr zwischen 2013 und 2016 in der DTM und sorgte dort ebenfalls für zahlreiche Highlights, wie beim ersten DTM-Sieg von Timo Glock im letzten Rennen der Saison 2013. In der vergangenen Saison gewann die Crew aus Garching den „Best Pit Stop Award“ für die schnellsten Boxenstopps im Feld. Im kommenden Jahr ist für das BMW Team MTEK ein umfangreiches Test- und Entwicklungsprogramm im Hinblick auf den WEC-Einstieg von BMW geplant.

BMW-Motorsportdirektor Marquardt bedankte sich sowohl bei Lamm als auch bei Knoors: „Ich danke sowohl Charly Lamm als auch Ernest Knoors sowie ihren Crews für ihren Einsatz in den vergangenen DTM-Saisons – und freue mich gleichzeitig auf die vielen weiteren Rennen, die wir gemeinsam bestreiten werden.“